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Stiftung Deutsche Depressionshilfe
Semmelweisstraße 10
04103 Leipzig
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+49 (0)341 9724 530
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+49 (0)341 9724 530
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Depression erforschen - Betroffenen helfen - Wissen weitergeben
Depressionen gehören zu den häufigsten und hinsichtlich ihrer Schwere am meisten unterschätzten Erkrankungen. Unter dem Motto Depression erforschen, Betroffenen helfen, Wissen weitergeben setzt sich die Stiftung Deutsche Depressionshilfe dafür ein, die Versorgung der Betroffenen zu verbessern und ihnen zu mehr Akzeptanz in der Gesellschaft zu verhelfen.

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B. Kleinheisterkamp
Die Depression ist eine häufige, mit großen Leiden verbundene und oft lebensgefährliche Erkrankung. Obwohl wirksame Behandlungen zur Verfügung stehen, wird nur
eine Minderheit der Betroffenen optimal behandelt.
Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe hat es sich zum Ziel gesetzt, die Situation der Betroffenen durch Maßnahmen, wie Förderung der Forschung, Optimierung der
Versorgung, Öffentlichkeitsarbeit und Fortbildungen zu verbessern. Die Stiftung soll durch die Aktivitäten auch der Vorbeugung von Suiziden und Suizidversuchen
dienen.
Aktuelle Programme und Projekte unter dem Dach der Stiftung
Deutsches Bündnis gegen Depression
Mit der Initiierung lokaler Kampagnen gegen Depression setzt sich der gemeinnützige Verein dafür ein, die Versorgungssituation depressiv Erkrankter regional und
überregional zu verbessern. In den mittlerweile über 56 lokalen Bündnissen gegen Depression haben sich verschiedenste Personen und Institutionen wie
beispielsweise Ärzte, Kliniken, Selbsthilfeorganisationen, Gesundheitsämter, Beratungsstellen und Psychotherapeuten zusammengeschlossen. Mit öffentlichen
Veranstaltungen, Flyern, Plakaten und Informationsmaterial soll auf Depressionen aufmerksam gemacht und aufgeklärt werden. Durch Fortbildungen verschiedener
Berufsgruppen soll das Erkennen einer Depression und der Zugang zu Hilfsangeboten optimiert werden.
Das Psychiatriekonsil: Weiterbildung und Beratung von Experten durch Experten
Neue Erkenntnisse aus der Depressionsforschung sollen möglichst schnell und direkt der Versorgung Betroffener zu Gute kommen. Ein wichtiger Baustein ist die
Fortbildung von Ärzten aller Fachrichtungen, Apotheker und Fachpersonal aus Pflege- und Gesundheitsberufen. Über das Internetportal „Psychiatriekonsil“ bietet die
Stiftung bundesweit und individuell abrufbar geprüfte Weiterbildungsmodule an. Gleichzeitig stehen Experten ihren Kollegen für patientenbezogene Beratungen zur
Verfügung.
Das moderierte Online-Diskussionsforums: Erfahrungsaustausch für Betroffene und Angehörige
Das Forum ist das größte und bekannteste zum Thema Depression im deutschsprachigen Raum. Auf dieser Plattform können Erfahrungen zu unterschiedlichen Aspekten
der Krankheit wie zum Umgang mit dieser oder zur Therapie ausgetauscht werden. Für viele Betroffene ist das Forum ein erster Einstieg über die Depression und damit
verbundenen Gedanken, Gefühle oder Ängste zu sprechen und somit Unterstützung zu erfahren und die krankheitsbedingte Einsamkeit zu überwinden.
Forschungspreis der Stiftung Deutsche Depressionshilfe: Auszeichnung und Förderung versorgungsnaher Forschungsprojekte
Mit dem Forschungspreis für versorgungsnahe Forschung zeichnet die Stiftung Deutsche Depressionshilfe das wissenschaftliche Engagement auf dem Gebiet der
Depression aus. Der Preis wird Ende 2009 erstmals vergeben.
Initiierung des „Aktionsnetzes Depression am Arbeitsplatz“
Das „Aktionsnetz Depression am Arbeitsplatz“ wurde im Herbst 2009 von Unternehmen der Wirtschaft und der Stiftung Deutsche Depressionshilfe mit dem Ziel, die
psychische Gesundheit aller Mitarbeiter zu erhalten und zu verbessern, ins Leben gerufen. Innerhalb des Aktionsnetzes begleitet die Stiftung Unternehmen bei der
Einführung, Durchführung und Evaluation eines Programms zum Umgang mit Depression am Arbeitsplatz und stellt evidenzbasierte Materialien für Interventionsprogramme
zur Verfügung.
Das Aktionsnetz bietet gleichzeitig eine Plattform, die den Austausch zwischen verschiedenen Vertretern aus Unternehmen und Wissenschaft fördert.
Die Stiftung Deutsche Depressionshilfe wurde 2008 durch das Deutsche Bündnis gegen Depression e.V. und dem Kompetenznetz Depression, Suizidalität sowie von
engagierten Privatpersonen mit Unterstützung des Universitätsklinikums Leipzig ins Leben gerufen worden. Ab 2010 übernimmt die Stiftung Deutsche Depressionshilfe
die Rechtsnachfolge des Forschungsverbundes Kompetenznetzes Depression, Suizidalität. Bei der Finanzierung der Projekte sind die Stiftung sowie das Deutsche
Bündnis gegen Depression ausschließlich auf Spenden und öffentliche Zuschüsse angewiesen.