BV für Körper- & Mehrfachbehinderte
Anschrift:
BV für Körper- & Mehrfachbehinderte e.V.
Brehmstraße 5-7
40239 Düsseldorf
Telefon:
+49 (0)211 64004-0
Fax:
+49 (0)211 64004-20
E-Mail:
info@bvkm.de
Internet:
www.bvkm.de
Spendenkonto:
Bank:
Bank für Sozialwirtschaft
BLZ:
370 205 00
Konto:
7034203
Prüfsiegel:DZI
Aufgaben - Ziele - Selbstverständnis
Der Bundesverband für Körper- und Mehrfachbehinderte e.V. vertritt und berät körper- und mehrfachbehinderte Menschen und ihre Angehörigen, insbesondere Menschen mit spastischen Lähmungen in allen Fragen der Rehabilitation. In 200 örtlichen Mitgliedsorganisationen sind 25.000 Mitgliedsfamilien zusammengeschlossen.

- © Bundesverband für Körper- und Mehrfachbehinderte
Der Bundesverband für Körper- und Mehrfachbehinderte
wurde 1959 von Eltern behinderter Kinder, insbesondere Kindern mit cerebralen
Bewegungsstörungen, gegründet. In über 200 Ortsvereinen sind
heute 25.000 Familien mit behinderten Kindern bzw. behinderten Angehörigen
organisiert. Die Vereine verfolgen selbstständig ihre Ziele und haben
mit den Jahren ein breites Angebot an Einrichtungen und sozialen Diensten
geschaffen. In rund 50 Clubs und Gruppen treffen sich behinderte und nichtbehinderte
junge Menschen, organisieren Gesprächskreise, Kurse sowie Freizeit-
und Reiseangebote. Im Mittelpunkt der Arbeit steht der einzelne behinderte
Mensch, eingebettet in eine für ihn überschaubare Gemeinschaft,
die er akzeptiert und die ihn akzeptiert und trägt. Der einzelne soll
in die Lage versetzt werden, seine persönlichen Fähigkeiten zur
Entfaltung zu bringen. Wo aufgrund der Schwere der Behinderung ein selbstständiges
und selbstbestimmtes Leben nur eingeschränkt möglich ist, gilt
es, eine individuelle, lebensbegleitende Förderung, Betreuung und Versorgung
sicherzustellen.
Der Zusammenschluss von Menschen mit ähnlichen Erfahrungen und Schwierigkeiten
ist bis heute Ausgangspunkt für Veränderungen: Man lernt, seine
Bedürfnisse zu artikulieren, findet den Mut, berechtigte Anspräche
gegenüber der Gesellschaft anzumelden. Für viele Eltern ist die
Arbeit in einem Verein ein Weg, über die Familie hinaus etwas für
die Zukunft ihrer Kinder zu tun. Betroffene werden "Experten in eigener
Sache". Sie sind es, die die Qualität der Hilfen einfordern und
sicherstellen. Die bestehenden Einrichtungen brauchen diese Impulse. Einmal
geschaffene Angebote müssen immer wieder verändert und weiterentwickelt
werden. Denn: Sie müssen für die Bedürfnisse der Menschen
da sein und nicht umgekehrt.

- © Bundesverband für Körper- und Mehrfachbehinderte
Der Bundesverband versteht sich als Fachverband, der aktuelles Fachwissen
aus Medizin, Pädagogik, sozialer und beruflicher Rehabilitation mit
der Praxis der Arbeit für körper- und mehrfachbehinderte Menschen
verknüpft. Im Mittelpunkt der umfangreichen Beratungsarbeit stehen
einerseits die Mitgliedsorganisationen, die bei der Übernahme von Trägerschaften
in konzeptionellen, fachlichen und finanziellen Fragen Unterstützung
finden, andererseits ist der Bundesverband Ansprechpartner für Eltern,
Betroffene und Initiativen. Der Austausch von Betroffenen und Fachleuten
wird durch Seminare, Tagungen und Weiterbildungsangebote angeregt und ermöglicht.
Für eine breite Öffentlichkeit gibt der Bundesverband Bücher
und Schriften zu unterschiedlichen Themenschwerpunkten heraus. Die Zeitschrift
DAS BAND greift Themen aus dem Leben behinderter Menschen und Familien mit
behinderten Kindern auf. Dabei geht es z.B. um die Therapie behinderter
Kinder, den Auszug junger Erwachsener aus dem Elternhaus oder den Familienurlaub
mit einem behinderten Kind.
Der Bundesverband versteht seine Arbeit als offenes Angebot an alle Interessierten
unabhängig von einer Mitgliedschaft. Der Bundesverband ist sachverständiges,
kritisches Gegenüber von Gesetzgeber, Regierung und Verwaltung. Er
ist unabhängig, überparteilich und konfessionell nicht gebunden
und kooperiert mit den Spitzenverbänden der Freien Wohlfahrtspflege
und anderen Verbänden der Behindertenhilfe und -selbsthilfe. Die 13
Landesverbände koordinieren die Arbeit der Ortsvereine im jeweiligen Bundesland.

- © Bundesverband für Körper- und Mehrfachbehinderte
Die
Ortsvereine
- sorgen dafür, dass Behinderungen frühzeitig erkannt werden
und körper- und mehrfachbehinderte Säuglinge und Kleinkinder
die notwendige Förderung und Betreuung erfahren;
- setzen sich für verbesserte Bildungschancen im Kinder- und Jugendalter
ein;
- entwickeln Konzepte für die Ausbildung und Förderung der
Heranwachsenden;
- helfen bei der Rehabilitation und Eingliederung in Arbeit und Beruf
- entwerfen Perspektiven für die lebensbegleitende Förderung
und Betreuung schwerst- und mehrfachbehinderter Menschen;
- planen und bauen geeignete Wohn- und Lebensräume;
- unterstützen betroffene Familien bei der Durchsetzung ihrer Rechte;
- bieten Elternberatung, soziale Betreuung, ambulante und mobile Krankengymnastik
und weitere Therapien, ambulante pflegerische und familienentlastende
Dienste, Aus-, Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen sowie Freizeiten
an;
- betreiben zahlreiche Einrichtungen: von der Frühförderung
über Kindertagesstätten, Schulen, Werkstätten, Ambulante
Dienste, Rehabilitationszentren bis hin zu Wohnanlagen und Wohngemeinschaften.